Mit Upcycling aus Altem Neues schaffen
Nachhaltigkeit

Upcycling: Aus alt mach neu!

Ressourcen schonen ist längst mehr als nur ein Trendthema – und es beginnt im Kleinen. Warum nicht aus alten Dingen etwas Neues machen oder scheinbar Unbrauchbares in Nützliches verwandeln? Upcycling ist angesagt, und immer mehr Menschen möchten wissen, wie es geht. Aber ist die Wiederverwertung mit Upgrade-Effekt auch wirklich nachhaltig? Und wie gelingt es, Kleidung, Schuhen und Accessoires mit einfachen Mitteln ein völlig neues Design zu verleihen? Ich erzähle dir, was Upcycling ist und wo du Inspiration für deine eigenen Projekte findest.

Upcycling von Kleidung – der Megatrend für kreative Geister

Das Wort “Upcycling” ist dir mit Sicherheit schon einmal begegnet. Doch was versteht man eigentlich darunter? Der Begriff setzt sich aus den Worten „up“ für „hoch“ und „recycling“ zusammen. Anders als bei der reinen Wiederverwertung von Produkten und Rohstoffen gönnst du deiner Kleidung somit buchstäblich ein Upgrade, machst also mehr daraus als ursprünglich vorgesehen. Übrigens: Upcycling gibt es nicht nur bei Bekleidung, auch Möbel lassen sich schnell und einfach kreativ aufpeppen.

Mit ein wenig Geschick stellst du aus ausrangierter Kleidung unvergleichliche Einzelstücke her. Doch was tun, wenn du deine Garderobe lieber nicht zerschneiden und verzieren möchtest und dennoch Lust auf ein DIY-Projekt hast? Mein Tipp: Hol dir im Second Hand Shop, was du brauchst!

Zum Upcycling selbst benötigst du nicht einmal zwingend eine Nähmaschine, wenn du mit Nadel und Faden einigermaßen umgehen kannst. Außerdem nützlich sind diese Helfer:

  • Schere
  • Stecknadeln
  • Maßband
  • Textilkreide oder weicher Bleistift

Und natürlich brauchst du Materialien fürs Upgrade: Gummibänder, Knöpfe, Wolle für Troddeln, Fake-Fell, Strasssteinchen, Federn – lass deiner Fantasie freien Lauf.

Von der Ideenfindung zur Umsetzung

Im Internet gibt es viele Tipps zum Thema Do It Yourself.

Für die ersten Schritte brauchst du Inspiration? Nichts leichter als das. Im Netz findest du unendlich viele Ideen. Stöbere nach Stylings, die dir gefallen, hole dir Ideen von Bloggern bei Instagram oder schau auf unserem Pinterest-Profil vorbei.

Hast du Lust auf dein erstes Upcycling-Projekt? Ich zeige dir, wie man aus einem ausrangierten Tuch oder Shirt ein angesagtes Scrunchie-Haarband macht. Los geht’s:

Das brauchst du:

  • Stoffreste im Format 30 x 10 cm oder 50 x 10 cm inkl. 1 cm Nahtzugabe
  • 15 cm Gummiband fürs kleine, 25 cm fürs große Scrunchie
  • Nähgarn
  • Sicherheitsnadel
  • Nadel und Faden oder eine Nähmaschine

So geht’s:

  1. Lege den Stoff rechts auf rechts und nähe ihn zu einem Schlauch zusammen.
  2. Befestige eine Sicherheitsnadel an einem Ende, um den Schlauch einfacher auf rechts zu drehen.
  3. Nähe die offenen Enden zusammen und stecke die Naht nach innen. Fädele das Gummiband mithilfe der Sicherheitsnadel in den Schlauch.
  4. Leg die Enden übereinander, nähe sie zusammen oder verknote sie und lege das Gummiband nach innen. Nun klappst du die Nahtzugabe ebenfalls nach innen und nähst die Stelle zu.
  5. Verteile zum Schluss den Stoff, sodass die Seitennaht unsichtbar bleibt.

So stellt man aus einem Tuch ein Haargummi her.

Was sind deine Upcycling-Ideen? Hast du dich schon an erste Projekte gewagt und hast Tipps für Upcycling von Kleidung und Co.? Erzähle uns davon in den Kommentaren!

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