Paris gilt als die Stadt der Mode.
Mode & Trends

Paris, Stadt der Mode: ein Besuch in der Fashion-Metropole an der Seine

Es gibt nichts Schöneres, als über die Champs-Élysées zu schlendern und dann in die Avenue Montaigne abzubiegen, um die Schaufenster der großen Modehäuser wie Givenchy und Dior zu bestaunen. Paris ist und bleibt nun mal die Stadt der Mode – dieser Tatsache werde ich mir jedes Mal aufs Neue bewusst, wenn ich mich in der französischen Hauptstadt aufhalte. Ich wette, dass auch dir die berühmtesten Namen der französischen Mode geläufig sind. Doch weißt du, wie aus der Stadt an der Seine die Modehauptstadt Paris wurde? Los, komm mit auf eine spannende Zeitreise durch die Welt der Mode!

Die Französische Revolution legte den Grundstein für neue modische Ausdrucksformen.

Die Mode der Rebellion

Der Französischen Revolution haben wir nicht nur die Trikolore und die Marseillaise zu verdanken, sondern auch die französische Mode. Nein, dabei meine ich nicht die Sansculottes („Ohnehosen“), die Ende des 18. Jahrhunderts in den Straßen von Paris wüteten. 😉 Doch der Aufstand der Massen stellte die Weichen für neue Ausdrucksformen. Der Empire-Stil des frühen 19. Jahrhunderts wich den Designs des Engländers Charles Frederick Worth, der sich 1845 in Paris niederließ und als Begründer der Haute Couture gilt. Ihm folgten weitere Modeschöpfer, und schon bald pilgerten Damen der High Society aus allen Ecken der Welt nach Paris, um ausgefallene Kleider und Hüte zu kaufen.​

French Chic: der Aufstieg von Coco Chanel

Chanel gehört zu jenen Labels, deren Einfluss überall spürbar ist. Kleidung in den Kontrastfarben Schwarz und Weiß, schlichte Jerseykleider, Ringelshirts und Culottes – irgendwie haben wir all das schon mal irgendwo gesehen. Aber wo? Wahrscheinlich in Modezeitschriften wie “Vogue” oder “Elle”, denn keine Ausgabe kommt ohne die Kreationen der französischen Kultmarke aus. Dank Coco Chanel, die in den frühen 1910er-Jahren das berühmte Modehaus gründete, ist die Mode heute nicht nur schön, sondern auch pflegeleicht und unkompliziert. Die Mode von Chanel ist das beste Beispiel des berühmten „French Chic“: Die Französinnen haben „Mademoiselle“, wie sich Coco Chanel selbst nannte, bis heute nicht vergessen und sitzen, in Jeans, Streifenshirt und Blazer gehüllt, im Café de la Paix. Mein Tipp: Second Hand Mode von Chanel findest du in den vielen kleinen Vintage-Boutiquen im Stadtteil Marais.

Modehauptstadt Paris: die Fashion Week

Gemeinsam mit den Fashion Weeks in London, Mailand und New York gehört die Pariser Modewoche zu den „Big Four“, den vier bedeutendsten Fashion-Events der Welt. Hier versammelt sich alles, was in der Modewelt Rang und Namen hat. Berühmte französische Labels wie Céline, Chanel, Chloé oder Louis Vuitton organisieren ihre Modenschauen an historisch bedeutenden Orten wie dem Louvre oder dem Grand Palais. Mittlerweile ist die Paris Fashion Week auch ein Tummelplatz für Nachwuchstalente geworden.

Collage eines Outfits im französischen Stil

PRODUKTE: Mantel: H&M – Mütze: King Louie – Shirt: Massimo Dutti – Jeans: Zara – Clutch: Coccinelle – Schuhe: Kiomi (alles ubup.com)

Wenn du von Mode und Style nicht genug bekommen kannst, solltest du unbedingt eine Tour durch Paris unternehmen und eines der vielen Mode-Museen besuchen. In welchen Städten shoppst du am liebsten? Verrate es mir in den Kommentaren!

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