Tipps fürs Second Hand Shopping
Nachhaltigkeit

4 No-Gos beim Kauf von Second Hand Kleidung

Ich liebe es, Second Hand Mode zu kaufen. Man schont den Geldbeutel, findet tolle Einzelstücke, die den eigenen Style individuell machen, und handelt ganz nebenbei nachhaltig und umweltbewusst. Mit der Zeit habe ich so meine Erfahrungen beim Kauf von gebrauchter Mode gemacht und möchte diese gerne an dich weitergeben. So kannst du Fehlkäufe vermeiden und bist noch zufriedener mit deiner Beute.

1. Echt oder Fake?

Ich kaufe keine Kleidungsstücke oder Accessoires, bei denen ich die Markenechtheit anzweifle. Der Grund: Ich möchte mein Geld nur für Dinge ausgeben, die eine gute Qualität haben und an denen ich lange Freude habe – auch weil mir das Thema Nachhaltigkeit sehr am Herzen liegt. Beim Kauf im lokalen Second Hand Geschäft solltest du daher einen genauen Blick auf das Etikett werfen. Ist der Markenname richtig geschrieben? Handelt es sich beim Material der Handtasche um echtes Leder? Besteht der Pullover von FTC Cashmere wirklich aus Kaschmir oder handelt es sich um eine Fälschung aus Synthetik? Wenn du lieber im Internet stöberst, solltest du nur bei renommierten Online Shops kaufen, bei denen du sicher sein kannst, dass jeder Artikel beim Ankauf eine sorgfältige Überprüfung auf Markenechtheit durchlaufen hat.

2. Wie ist der optische Zustand?

Prüfung der Kleidung auf Löcher oder FleckenLass die Finger von Kleidungsstücken mit Flecken oder Löchern! Einzige Ausnahme: Sogenannte Cut-Outs, also gewollte Aussparungen im Stoff, die dem Kleidungsstück einen rockigen Look verpassen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man Flecken, die der Vorbesitzer schon nicht entfernt bekommen hat, auch selbst nur schlecht raus bekommt – und das trübt die Freude an der modischen Eroberung natürlich. Mein Tipp daher: Prüfe das Teil im Geschäft oder auf dem Flohmarkt genau und untersuche auch die Taschen und das Innenfutter. Beim Onlineshopping hat man den Vorteil, dass die Stücke vor dem Verkauf von geschultem Fachpersonal genauestens unter die Lupe genommen wurden.

3. Passt die Größe wirklich oder lockt nur der Preis?

Du solltest nur gebrauchte Kleidung kaufen, die dir wirklich passt. Eine Nummer größer oder kleiner lässt sich oft noch vom Schneider ändern. Wenn es mehr ist, könnte es Probleme mit der Passform geben, da hier viele Nähte aufgetrennt und neu angeschnitten werden müssen. Eine Ausnahme kannst du machen, wenn du selber gut nähen kannst oder den Stoff für ein anderes Projekt verwenden möchtest. Um mir bei der Größe sicher zu sein, probiere ich beim Kauf im Second Hand Geschäft jedes Kleidungsstück an. Online ist das natürlich nicht möglich. Viele Shops räumen ihren Kunden daher ein Rückgaberecht ein. So kannst du ohne Fehlkauf-Risiko second hand shoppen.

4. Harmoniert das Stück mit deinem Style?

Anprobe von Kleidungsstücken vor dem KaufLass dich nicht von einem niedrigen Preis dazu verführen, gebrauchte Kleidung zu kaufen, die gar nicht zu deinem Style passt. Auch bei Accessoires ist das eine wichtige Strategie. Ich mache mir vorher eine Liste mit den Wunschteilen, die ich gerne haben möchte. Da steht dann zum Beispiel: „Handtasche, klein, rot“ oder „Blazer, dunkelblau oder schwarz“. So habe ich einen Anhaltspunkt für meine Suche und bleibe bei Schnäppchen, die nicht in meinen Schrank gehören, total ruhig. Natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel, denn beim Second Hand Shopping geht es auch ums Stöbern, Inspirieren lassen und Schätze finden.

Ich hoffe, ich kann dir mit meinen Tipps einige Fehlkäufe ersparen. Was hast du für Strategien, um sinnvoll und nachhaltig Mode zu kaufen? Teile sie gerne in den Kommentaren mit uns!

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