Trenchcoat
Fashion Lexikon

Total im Trend: Der Trenchcoat

Ja, da wundert sich mancher vielleicht: Der beliebte Mantel für die Übergangszeit heißt nämlich gar nicht „Trend Coat“, dabei würde das so gut passen. Immerhin sieht man ihn Jahr um Jahr im Frühling oder Spätsommer in die U-Bahn eilen, durch den Park schlendern oder zur Arbeit laufen. Trendy und doch irgendwie zeitlos. Doch, wo kommt er eigentlich her?

Zurück in den Schützengraben. Wie alles anfing.

Wer nun eigentlich genau der Erfinder des Trenchcoats ist, lässt sich nicht mit aller Sicherheit sagen. Klar ist allerdings, dass Thomas Burberry durch die Entwicklung des wasserabweisenden Stoffs Gabardine 1870 einen Grundstein für diesen beliebten Mantel legte. (Das britische Modeunternehmen Aquascutum London beansprucht die Erfindung des schnittigen Mantels allerdings auch für sich.)

Trenchcoat_SpionZielgruppe dieser Modeneuheit waren Ende des 19. Jahrhunderts weder Detektive noch Spione, sondern die Soldaten des britischen Heeres. Auf Beweglichkeit und Wetterschutz ausgelegt, wurde der Regenmantel bereits in den Schützengräben des Ersten Weltkriegs nicht mehr nur von den Briten, sondern auch von den Franzosen getragen. Und diesem Ursprung verdankt er bis heute seinen Namen: „Trench“ bedeutet „Graben“, „Coat“ steht für „Mantel“.

Seinen Siegeszug außerhalb der Armee trat der Trenchcoat schließlich an, nachdem er durch Filme wie Casablanca, Frühstück bei Tiffany oder Serien wie Columbo Berühmtheit erlangte. Daher stammt wohl auch die andauernde Verknüpfung mit Detektiven und Spionen, die sich hinter dem Kragen ihres Trenchcoats verstecken…

Auf den Schnitt kommt es an: Der typische Trenchcoat

Ist der Trend einmal da, gibt es natürlich viele Nachahmer und Kopien. Aber der Kenner sieht sofort, was ein echter Trenchcoat ist und was nicht. Der typische Trenchcoat ist mittellang bis lang, meist doppelreihig. Er hat keine Kapuze, dafür jedoch Vorder- und Rückensattel sowie einen Umlegekragen mit breitem Revers, das zugeknöpft werden kann. An Schultern und Ärmeln gibt es Spangen, außerdem hat ein Trenchcoat einen breiten Gürtel mit Metallschließe.

Heutzutage haben sich die typischen Merkmale natürlich den gängigen Modetrends angepasst, allerdings sind das breite Revers (ohne Kapuze) und der Gürtel als Hauptmerkmale seines Stils geblieben.

Wir hören uns in ein paar Jahren nochmal. Mal sehen, wie der Trenchcoat dann aussieht.

Trenchcoats von ubup

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