jumpsuits
Fashion Lexikon

Reinspringen und los: der Jumpsuit

Ein Kleidungsstück von wachsender Beliebtheit und mit interessanter Namensgebung ist der Jumpsuit.

Wer hat sich diese Bezeichnung eigentlich ausgedacht? Und welches Bild hatte er dabei im Kopf? Anlauf nehmen, reinhüpfen und los?

Wir klären euch auf.

Der Jumpsuit. Entstehungsgeschichte

Ins Deutsche übersetzt ist der Jumpsuit ein „Springeranzug“ bzw. eine „Springerkombi“.

sidney-cotton_jumpsuit

Sidney Cotton (1941), Quelle: Wikipedia „Sidney Cotton“ (22.11.2016), Fotograf unbekannt

Damit ist jedoch nicht das Outfit von Trampolinspringern gemeint, sondern der Einteiler von Fliegern und Fallschirmspringern. Im Jahr 1917 soll der Anfang des Jumpsuits liegen, als der australische Flieger Sidney Cotton sich in dem offenen Cockpit seines Flugzeugs mit dem „Sidcot Suit“ vor Wind und Kälte schützen wollte.

Zunächst war der Jumpsuit also eine Art männlicher Arbeits- und Sportoverall, wobei die Sonderbekleidung in erster Linie vor Unterkühlung und gesundheitsschädigenden Einflüssen bewahren sollte. Außerdem war der Jumpsuit mit seinen zahlreichen Taschen auch äußerst praktisch.

Es dauerte allerdings noch bis in die 1970er Jahre, bevor der Einteiler schließlich auch im Alltag (der Frau) ankam. Mittlerweile gibt Jumpsuits in allen erdenklichen Formen und Farben: kurzärmelig, langärmelig, ohne Ärmel, kurzes Bein, langes Bein, halblanges Bein, in Strick, Jeans, Baumwolle, Seide und so weiter.

Jumpsuits bei ubup

Der Flieger- und Bauarbeiterdress hat sich erfolgreich vom männlichen Arbeitsschutz zu einem weiblichen Modeliebling entwickelt, der vor allem im Sommer zu bewundern ist.

Auch bei ubup gibt es Jumpsuits im Angebot. Hast du deinen Liebling schon entdeckt? Dann reinhüpfen und los!

Merken

Merken

Merken

Merken

DAS KÖNNTE DIR AUCH GEFALLEN...

KEINE KOMMENTARE

    KOMMENTAR HINZUFÜGEN