Esprit
Lexikon

Esprit. Ein Liebespaar im Modeolymp

We love Esprit – wer tut das nicht? Und wer kennt es nicht, das berühmte Markenlogo aus den drei Querbalken? Die Geschichte des Imperiums ist dagegen weniger bekannt. Dagegen müssen wir das tun. Jetzt.

Zur Geschichte der Marke

Liebe, Mode & Esprit

Die Entstehung der beliebten Modemarke geht zurück in die Zeit der Flower-Power-Bewegung und neuen Liebeskultur: 1963 war die junge Blondine Susie Buell in ihrem burgunderroten VW-Käfer unterwegs nach Tahoe City, als sie den Tramper Doug Tompkins traf. Die Liebesgeschichte nahm ihren Lauf, die Hochzeit folgte 6 Monate später.

In San Francisco gründete das Paar 1968 schließlich sein eigenes Modelabel Esprit und verkaufte selbst genähte Kleidung, die den Zeitgeist bzw. Esprit der Zeit widerspiegelte. Sie vereinten Kreativität, Authentizität und Unbeschwertheit; verkauften ihre Mode zunächst in ihrem Kombimobil.

Heute besitzt der Konzern über 900 eigene Handelsgeschäfte in 40 verschiedenen Ländern weltweit, ist an der Börse in Hongkong und London notiert und bietet Produkte aus mehr als 10 verschiedenen Bereichen an.

In Deutschland ist die Marke seit 1976 vertreten, als „Esprit de Corp.“ wurde hier zuerst allerdings ausschließlich Sportbekleidung für eine junge Zielgruppe angeboten.

 

Logo Esprit

Das bekannte Firmenlogo stammt übrigens aus der Feder des amerikanischen Grafikdesigners John Casado, der u.a. auch das berühmte Logo von New Line Cinema entwarf.

 Doch kein Happy End?

So schön und romantisch die Geschichte auch begann: Mittlerweile ist einstige Traumpaar der Modewelt getrennt, seit 1996 komplett aus dem Konzern ausgeschieden. Zuletzt hatte Esprit mit Verlusten zu kämpfen: Es heißt u.a., die Marke hätte an Seele verloren.

Wahrscheinlich ist diese Einschätzung viel zu pathetisch und subjektiv, aber vielleicht gingen der Esprit und die Authentizität der Marke durch den Austritt der beiden Gründer verloren? Wer weiß.

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