Kleines Schwarzes_Chanel
Fashion Lexikon

Coco Chanel & das Kleine Schwarze

Happy Birthday, Coco Chanel. Am 19. August 1883 wurde die berühmte Modeschöpferin „Gabrielle Chasnel“ im französischen Saumur (zwischen Orléans und Nantes) geboren.

Das Leben von Coco Chanel

Coco Chanel

Gabrielle Chanel en marinière (1926), Quelle: Wikipedia „Coco Chanel“ (04.08.2016), Fotograf: unbekannt

Um die Jugend der berühmten Modeschöpferin ranken sich verschiedene Geschichten und Mythen: Fakt ist, dass Coco Chanel die zweite uneheliche Tochter des Händlers Chanel und der Wäscherin Devolle war. Nach dem Tod der Mutter wurde sie als 12-jährige zusammen mit ihrer älteren Schwester vom Vater in das katholische Waisenhaus des Klosters Aubazine gegeben. Dort erlernte sie den Beruf der Näherin. Neben ihrer Tätigkeit als Schneiderin trat Gabrielle nach ihrer Zeit im Waisenhaus auch als Sängerin auf, wobei sie bevorzugt „Qui qu’a vo Coco?“ und „Ko-Ko-Ri-Ko“ vortrug. Es heißt, diesen beiden Liedern habe sie ihren Künstlernamen „Coco“ zu verdanken.

Chanel und die Liebe

Legendär sind ihre Männergeschichten: Coco Chanel war nie verheiratet, allerdings werden ihr einige Liebschaften nachgesagt. Zunächst verkehrte sie mit Étienne Balsan, einem Pariser Industriellensohn, der Coco in die Pariser Gesellschaft einführte und über den sie schließlich ihren Geliebten Arthur „Boy“ Chapel (†1919 bei einem Unfall) kennenlernte. Mithilfe von Chapel eröffnete Coco 1913 im Seebad Deauville ihre erste eigene Boutique „Chanel Modes“ – das berühmte Modeimperium Chanel führt diesen Salon heute als Gründungsunternehmen an. Weitere Beziehungen u.a. mit dem russischen Komponisten Igor Strawinsky, Dmitri Pawlowitsch Romanow (Enkel des russischen Zaren) und dem deutschen Diplomaten Hans Günther von Dincklage folgten.

Bis zu ihrem Tod im Jahr 1971 (in Paris) konnte Coco Chanel ein beachtliches Modeimperium aufbauen, das heute von Karl Lagerfeld als Modeschöpfer angeführt wird. Berühmt und beliebt bis in die heutige Zeit sind ihre schlichten und eleganten Entwürfe wie Matrosenjacken, Hemdblusenkleider, das Chanel-Kostüm und natürlich das Kleine Schwarze.

Zitate der berühmten Modeschöpferin

„Die meisten Frauen wählen ihr Nachthemd mit mehr Verstand als ihren Mann.“

„Die allermutigste Handlung ist immer noch, selbst zu denken. Laut.“

„Ein Mann kann anziehen, was er will – er bleibt doch nur ein Accessoire der Frau.“

„Eleganz ist Verweigerung.“

„Lebenskunst ist die Kunst des richtigen Weglassens. Das fängt beim Reden an und endet beim Dekolleté.“

Der große Erfolg des Kleinen Schwarzen

1926 veröffentlichte die Vogue ein Foto eines kurzen schwarzen Kleides von Coco Chanel mit der Einschätzung der Modeschöpferin, dass jenes Kleid zu einer Art Uniform für alle Frauen mit Geschmack werden würde. (Quelle: Gala.de „Das Kleine Schwarze“) Eine Revolution, da Schwarz zuvor vor allem von Witwen und verheirateten Frauen getragen wurde.

Das schlichte, schwarze Gesellschaftskleid hat bis heute seine Stellung behauptet: Durch seine stille Eleganz ist es vielseitig einsetzbar: Das Gesellschaftskleid kann durch geschickte Accessoires dem jeweiligen Anlass angepasst werden und ist daher ein unverzichtbarer Begleiter jeder Frau.

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